Viskositäten

 


 

Was ist Viskosität
Viskositätsindex?
Für was steht das „W“?
Was ist S.A.E?
Öl Bereiche Typisierung?
Moderne Anwendungen benötigen
Mehrbereichsöle
Warum brauchen wir Mehrbereichsöle?
Vorteile von Mehrbereichsölen
Wie arbeiten Mehrbereichsöle?
Verschiedene Arten von Polymeren und ihre Struktur
Die richtige Viskosität finden
Wählen Sie richtig
Flammpunkt
Stockpunkt (Pour Point)

 


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Was ist Viskosität

Viskosität ist die „Fließfähigkeit“ von Öl.
Es ist die Maßeinheit der Öl Dicke und Fließfähigkeit bei bestimmten Temperaturen.
Viskosität verändert sich mit der Temperatur.
Öl ist dicker in der Kälte und dünner bei Hitze.

 


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Viskositätsindex?

Der Viskositätsindex sagt uns wie sehr das Öl ausdünnt wenn es erwärmt wird.
Er stellt die Veränderung in der Viskosität innerhalb eines vorgegebenen Bereichs von einem Öl dar.
Höhere Nummern repräsentieren eine kleinere Veränderung, während kleinere Nummern eine größere Veränderung bedeuten.
Höhere Nummern repräsentieren eine kleinere Veränderung, während kleinere Nummern eine größere Veränderung bedeuten.
Je höher die Nummer, desto besser, denn das bedeutet ein stabileres Öl.

 

 


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Für was steht das „W"

Das „W“ bedeutet die Wintertemperatur des Öls oder die Tieftemperaturviskosität.
Die kleinere Viskositätsangabe sagt uns bei welchen niedrigen Temperaturen das Öl eingesetzt werden kann.
Die höhere Viskositätsangabe deutet uns an bei welchen hohen Temperaturen das Öl effektiv eingesetzt werden kann.

 


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Was ist S.A.E?

S.A.E. bedeutet Society of Automotive Engineers.
Die S.A.E. klassifiziert Motorenöle nach der Ölviskosität und den Temperaturbereichen in welchen das Öl eingesetzt werden kann.
Die Viskosität wird durch Nummern angegeben

 


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Öl Bereiche Typisierung?

Der Viskositätsindex sagt uns wie sehr das Öl ausdünnt wenn es erwärmt wird.
Er stellt die Veränderung in der Viskosität innerhalb eines vorgegebenen Bereichs von einem Öl dar.
Höhere Nummern repräsentieren eine kleinere Veränderung, während kleinere Nummern eine größere Veränderung bedeuten.

Es gibt 2 Typen von Öl:

Einbereichsöle (mono–grade)
Mehrbereichsöle (multi–grade)

Einbereichsöle

Diese Öle werden benutzt, wenn die Temperatureinsatzbedingungen relativ stabil sind.

Mehrbereichsöle

Diese sind innerhalb einer weiten Temperaturrange einsetzbar.
Sie erfüllen beides Sommer- und Winteranforderungen.
Sie haben künstlich veränderte Eigenschaften um Viskositätsveränderungen bei steigenden Temperaturen zu vermindern. (höherer Viskositätsindex).

 


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Moderne Anwendungen benötigen...

… Öle die bei tiefen Temperaturen leicht fließen um beim Start den Motor schnell zu durchölen, denn hier entsteht der meiste Verschleiß.
… Öle die eine hohe Viskosität bei hohen Temperaturen haben, um einen stabilen Film um die Maschinenkomponenten zu legen und Schutz bei extremen Bedingungen zu gewähren.
Die ideale Viskosität ist die Balance zwischen Flüssigkeit bei tiefen Temperaturen und Schutz bei hohen Temperaturen.

 


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Mehrbereichsöle

Ein Beispiel für ein Mehrbereichsöl ist ein SAE 10w40.
Für dieses brauchen wir ein niedrigviskoses Basisöl (10W).
Viskositätsindexverbesserer (viskosity-index modifieres) werden dann hinzugefügt um ein die Ausdünnung bei Erwärmung zu vermindern.
Das stabilisiert die Viskosität.

 


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Warum brauchen wir Mehrbereichsöle?

Dies erlaubt einem 10w40 bei niedrigen Temperaturen wie ein SAE 10 zu fließen und gleichzeitig bei höheren Temperaturen den Schutz eines SAE 40 zu bieten.
In anderen Worten, ein SAE 10w40 Multigradeöl erfüllt die Anforderungen für ein SAE 10 Öl bei tiefen Temperaturen und die eines SAE 40 Öl bei hohen Temperaturen.

 


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Vorteile von Mehrbereichsölen

Sie sind dünner bei tiefen Temperaturen und garantieren so eine schnellere Durchölung beim Starten, um Verschleiß zu verhindern.
Sie behalten eine optimale Viskosität über den gesamten Temperaturbereich und schützen so den Motor besser vor Verschleiß als ein Einbereichsöl.

 


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Wie arbeiten Mehrbereichsöle?

Denken Sie an die Polymere (Viskositätsindexverbesserer) die als lange Ketten beigefügt wurden.
Bei tiefen Temperaturen rollen sich diese ganz eng zusammen und haben nur einen geringen Einfluss auf die Ölviskosität.
Bei hohen Temperaturen entfalten sie sich und hemmen durch ihre Struktur die Bewegung im Öl.
Dieses vergrößerte Volumen der Polymer Rollen schützt das Öl vor dem Ausdünnen und erlaubt im so einen effektiven Schutzfilm bei höheren Temperaturen zu bilden.

 


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Verschiedene Arten von Polymeren und ihre Struktur

Es gibt 3 Haupttypen von Polymeren, Der Grad der Scherstabilität jedes Polymer Typs variiert auf Grund seiner Struktur:

Ethylene – Propylene
Polymethacrylate
Styrene - Isoprene

Die Struktur von Ethylene – Propylene und Polymethacrylate sind lange Ketten.

Werden diese Ketten abgeschert, wird die Viskosität deutlich reduziert. Manchmal bis zur Hälfte.

Die Struktur von Styrene Isoprene ist Sternförmig und sie besitzen dadurch eine größere Scherstabilität.

Wird dieses Polymer geschert, so verliert es nur einen Arm und gewährleistet so weiterhin eine gute Viskosität und damit eine gute Scherstabilität.

Rock Oil setzt Styrene Isoprene ein, da diese am stabilsten sind.

 


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Die richtige Viskosität finden

 


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Wählen Sie richtig

Schauen Sie auf die Temperatur die sie brauchen und wählen Sie das Multigradeöl welches die nächstliegende passende Viskositätsspanne hat.
z.B. Was ist die tiefste Temperatur im Winter und was ist die höchste Temperatur im Sommer?

Aber warum?

Wenn das Öl außerhalb seines Bereichs kommt, können die Polymere verbrennen und scheren.
Das kann Ablagerungen bilden die zu Kolbenringklemmen und anderen Schäden führen.
Wenn die Viskosität zu hoch ist (zu dick) kann das Starten schwierig werden.
Das verursacht Verschleiß da das Öl nicht schnell genug durch den Motor gepumpt werden kann.
Wenn die Viskosität zu niedrig ist (zu dünn) kann das Öl keinen effektiven Schutzfilm an Lagern bilden und ein hoher Verschleiß entsteht durch Metall zu Metall Kontakt.

Aber...

Ein zu hoher Polymeranteil kann zu Viskositäts- und Thermikproblemen führen.
Folglich sind Öle mit weniger Polymeren besser für Motoren, da weniger Verschleiß entsteht.
Aus diesem Grund, wählen Sie die Viskosität die vom Hersteller empfohlen wird.

 


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Flammpunkt

Das ist der Punkt an welchem das abgegebene Gas mit einer Flamme entzündet werden kann.
Umso besser die Qualität des Grundöls ist, desto höher ist der Flammpunkt.
Ein niedriger Flammpunkt kann Schäden an den Zylinderwänden und den Kolben hervorrufen.

 


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Stockpunkt (Pour Point)

Das ist die Fähigkeit des Öls bei tiefen Temperaturen nur durch Schwerkraft zu fließen.
Je tiefer der Stockpunkt umso besser
Ein tiefer Stockpunkt garantiert ein leichtes Starten bei tiefen Temperaturen und verhindert Verschleiß.

 


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